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Zusammenhänge zwischen Nieren, Knochen und dem Calcium-bzw. Phosphat-Stoffwechsel  

Walter Salomon

Das Konzept der mentalen Gesundheitstherapie
Prof. Franz Decker

Fachbeiträge 

   
    Zusammenhänge zwischen Nieren, Knochen und dem 
    Calcium- bzw. Phosphat Stoffwechsel  
      Walter Salomon

Die Niere bildet das einzige natürliche Vitamin D (als D3 in Form des Hormons Calcitriol). Dieses Calcitriol fördert die Calcium-Aufnahme aus dem Darm. Arbeiten die Nieren nicht richtig, vermindert sich der Calcitriol-Pegel und der Calcium-Gehalt des Blutes sinkt. Die Nebenschilddrüse misst ständig den Calciumspiegel des Blutes. 


Bevor es  zu akuten Entgleisungen im Stoffwechsel  wie z.B. Infarkten kommt, werden die Basen-Reserven verbraucht. Da Knochen und Knorpel die basischsten Gewerbearten des Körpers sind, kommt es bei Calcium-Mangel zum Hyperparathyreoidismus, also zur vermehrten Produktion von Parathormen, die zu einer Calciumgewinnung durch Knochenabbau und Osteoporose führt. Die künstliche Zuführung von Calcium (besonders wenn mit künstlichem Vit. D kombiniert) fördert eine erhöhte Verkalkung der Gelenke, der Arterien und führt auch zu Nierensteinen. Zwingen wir das Calcium mit Hilfe von Vitamin D in den Knochen zurück, wird – zumindest beim Menschen – dieser noch spröder und bricht noch schneller.


In den letzten Jahren ist die Aufnahme von Phosphaten in den westlichen Ländern der Erde beim Menschen um 300% gestiegen mit den Folgen: hartnäckige Fettleibigkeit, Nahrungsmittelallergien, cerebrale Dysfunktionen und teilweise Hyperaktivität bei Kindern. 


Bei unseren Haussäugetieren liegen die Verhältnisse kaum anders. Wird dem Körper zu viel  Phosphat zuführt, wird ein Ausgleichsmechanismus in Gang gesetzt, der über einen hohen Calcium-Verbrauch abläuft. Erhöhte Phosphorwerte finden wir bei allen Pathologien, die mit einer Schädigung von Knochen und Nieren einhergehen. Der schnellste Weg um Knochen abzubauen ist die Übersäuerung. Ursachen einer Übersäuerung sind, wie in dieser Zeitschrift schon aus vielen Blickwinkeln betrachtet, die Fütterung (zuviel Eiweiß (besonders tierisches Eiweiß), zu viel Kohlenhydrate, Stress, Gifte wie Pestizide, allopathische Medikamente wie künstliche Hormone, Rheuma- und Schmerzmittel). Die seelische Verfassung (Druck, Angst udgl.) – also Stress - ist ein enormes Potential für die Säurebildung. Die Übersäuerung macht sich beim Menschen im Akutfall als Thrombosen, Herzinfarkt, Schlaganfall,  im chronischen Stadium als Osteoporose, Osteochondrose, Verkalkungen, Stoffwechselentgleisungen bis Krebs hin bemerkbar. 


Damit haben wir auch eine Erklärung für die heute so reichlich vorhandene Chip-Problematik besonders beim Pferd. Gerade das Pferd neigt ja sehr zu allen möglichen Verkalkungen wie Exostosen (Überbeine), Kissing-Spines, Spat usw. Auch eine Lungen-Fibrose ist nichts anderes als eine Verkalkung. 


Aber niemanden interessiert die Ursache aller Verkalkungen, die Azidität, die Übersäuerung. Die Azidität ist die „Spielwiese des Aspergillus Niger“, einem Mikroorganismus, den wir Säuger brauchen. Gelenk- und Organverkalkungen können nur entstehen bei einer manifesten Übersäuerungen entstehen. Eine Verkalkung der Nieren bedeutet oft die Ablagerung einer Übermenge von nicht bio-verfügbarem Kalk, sprich mineralischem Calcium.

Verwendete Literatur:

Jean Claude Alix vom Semmelweis-Institut , Zusammenhang zwischen Nierenschwäche und Knochenschwäche

Salomon Walter, Fütterung und energetische Zusammenhänge, Vortrag anlässlich des 3. VETT-Symposiums am 3./4.Okt. 2009 in Kreuth



Das Konzept der mentalen Gesundheitstherapie

Prof. Franz Decker

 

Gesundheitstherapie besteht aus Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheit um Körper, Seele und Geist in Ordnung zu bringen, während in der Schulmedizin Medikamente verabreicht werden, der Körper des Patienten mit Geräten behandelt wird, die Chirurgie kranke Teile entfernt oder ersetzt.


Nicht die Krankheit muss bekämpft, sondern die Gesundheit gestärkt werden. Viele Menschen beschäftigen sich gedanklich nur mit den Symptomen und Beschwerden, mit der Krankheit. Die Patienten von heute sind optimal informiert. Das Internet liefert zu jedem Symptom die passende Diagnose. Jede Krankheit wird detailliert beschrieben. Zu Hause wird nach den Symptomen "gesucht" und die Diagnose bestätigt. Es gibt schon ein neues Wort für diese Art, sich mit Krankheit zu beschäftigen: Cyberchondrie.


Immer mehr Patienten erhoffen sich von Onlineportalen eine schnelle medizinische Diagnose. Doch ca. zwei Drittel der Ergebnisse sind falsch. Aus einer harmlosen Hautrötung kann Hautkrebs, aus Verdauungsstörungen Darmkrebs, aus einfachen Kopfschmerzen ein Hirntumor werden oder wirklich ernste Symptome werden nicht erkannt und der Patient am Besuch beim Fach- oder Notarzt gehindert. Auf jeden Fall wird der Patient verunsichert.


Wenn die Gedanken nur um Krankheit kreisen, ist der Weg zu Gesundheit versperrt. Durch Studien mit Placebos wurde bewiesen, wie Gedanken Auswirkung auf Körperfunktionen haben. Genau so können wir uns positiv "programmieren", um gesund zu werden.


Die Gedanken auf die Gesundheit richten, auf die positiven Dingen, die man tun kann, wenn man gesund ist, leitet die Energie in eine andere Richtung. Die Lebenskräfte werden gestärkt.


Gesundheit beginnt im Kopf. Um alle Gewohnheiten abzulegen, sich umzustellen, neue Wege gehen zu können, braucht man mentale Fähigkeiten, Mind-Energie, Ziele, Entschlossenheit, Mut und Selbstbewusstsein. Alles das kann unser Geist entwickeln und verstärken. Mindtraining zahlt sich aus, z.B. in gesteigerter Produktivität, Leistungsfähigkeit und Kreativität. Mentaltraining, nach entsprechender Mentalarbeit bzw. Mindtraining gehört zur Alltagsfähigkeit.


Mindtraining heißt, den Geist trainieren. 


Mentale Gesundheitstherapie kann man lernen.


Die Erfahrung zeigt, dass jeder Mensch nach entsprechendem Training in der Lage ist, Emotionen wie Unzufriedenheit, Verzweiflung, und fehlende Lebensfreude in positive Emotionen "umzudenken".


Mentale Gesundheitstherapie beinhaltet:

· Änderung des Lebensstils
· Innere Geist-Psyche, 
Seelen-Therapie
· Persönlichkeitsentfaltung und Mobilisierung der Selbstkräft
· Ein mentales Umstellungs- und Veränderungsprogramm

     Übung für ein mentales Training:
     Entspannen Sie sich, denn Entspannung ist die erste Voraussetzung für die 
     bewusste und unbewusste Gestaltung. 

Vorstellungsübung zur Visualisierung

Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich folgendes vor. Sie holen aus Ihrem Kühlschrank eine Zitrone. Diese nehmen Sie in die Hand und schneiden Sie in der Mitte durch. Nun nehmen Sie eine Hälfte in die Hand und spritzen sich den Saft in den Mund. Sie spüren den sauren Zitronengeschmack im Mund, auf der Zunge.  Was geht da vor? Läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen? Warum? Ist es sauer im Mund? Wie ändert sich Ihr Gesichtsausdruck?


Durch Vorstellungskraft entspannen

Genauso können Sie Ihr Gehirn in einen Entspannungszustand bringen, indem Sie sich den Zustand bildhaft vorstellen, z.B. indem Sie sich einen Sandstrand und die Ruhe dort vorstellen, den Wind spüren, die salzige Luft atmen. Wir reagieren körperlich und auch psychisch auf Bilder.


Sie können dieses Visualisierungs-Prinzip nutzen, um sich z.B. während der Kaffeepause zu entspannen.


Gesundheitstherapie ist ein neuropädagogischer Prozess, der den Betroffenen auf seinem Weg der Veränderung begleitet und führt. Dazu gehört das Leben "beseelen", Energiebalance, soziales Miteinander, Pflege des Körpers, native Lebensweise mit Gesundheitspflege, Ordnung und die Nutzung der Kraft der Gedanken.


Veränderungs-Strategie

Durch Studien mit Placebos wurde bewiesen, wie Gedanken Auswirkung auf Körperfunktionen haben. Genau so können wir uns positiv "programmieren", um gesund zu werden.


Die Erkenntnisse sind nicht neu: Gordon Stokes und Daniel Whiteside, Begründer psychischen Kinesiologie, drücken das so aus:

"Konflikte existieren allein in unseren Köpfen, nicht außerhalb. Jeder Konflikt, den wir in der Welt erleiden oder erschaffen, ist immer nur ein Spiegel unserer inneren, ungelösten Konflikte. Welches Problem wir auch haben, alles existiert in unserem Gehirn. Doch in diesem Gehirn existiert auch die Lösung“.

 

Friedrich Schiller schreibt dazu in Wallensteins Tod: "Es ist der Geist, der sich den Körper baut".


Leo Tolstoi sagte: "Die Kraft des Gedankens ist unsichtbar wie der verborgene Same, aus dem ein riesiger Baum wächst".


Das heißt, wir müssen die inneren Konflikte lösen, um zu einer ganzheitlichen Gesundheit zu gelangen. So wie unsere Gedanken, unsere Erwartungen Krankheiten hervorbringen, so können auch Gedanken und Erwartungen auch Gesundheit bilden.


Unser Unterbewusstsein ist programmierbar

· sowohl durch die Realität und das Umfeld

· als auch durch die eigenen Gedanken und Vorstellungen

 

Unser Gehirn kann nicht zwischen einem wirklichen Bild und einer Vorstellung unterscheiden. Phantasieprodukte, Eingebildetes, Vorstellungen, Gedanken beeinflussen unser Unterbewusstsein genauso wie äußere Einflüsse. Daher besitzt die mentale Selbstgestaltung eine ungeheure Prägekraft für unser Leben, unsere Entwicklung, für die Lösung von Problemen, für Gesundheit, Krankheit und Wohlbefinden. In unserem Unterbewusstsein sind zahlreiche Gewohnheiten, Gedanken, Wert- Erfahrungsmuster verankert.


Unser Unterbewusstes kann nicht zwischen Realität, Tatsachen und Eingebildetem, Vorgestelltem, Phantasie- und Denkbildern unterscheiden. Wir sind also das Produkt unserer Gedanken, der negativen und positiven. Mit Willenskraft erreichen wir unser Unterbewusstsein nicht. Mit dem Willen allein können wir daher auch unsere Gewohnheiten nicht ändern. Wir können aber die Beeinflussbarkeit des Gehirns durch Bilder nutzen.


Fallbericht


Mentale Heilung bei Arthrose

60-jährige Patientin mit hochgradiger, aktivierter Schulter-Arthrose mit starken Schmerzen. 

Die Diagnose des Orthopäden: Kein Knorpel mehr vorhanden, es reibt schon Knochen auf Knochen. "Damit müssen Sie leben, man könnte es auch mit einem künstlichen Gelenk versuchen".


Die Patientin fand sich damit nicht ab und begann mit sanften Dehnübungen, die sie mit Mentaltraining begleitete. Sie verbreiterte mental den Gelenkspalt, baute in der Gelenkpfanne und um den Gelenkkopf das Knorpelgewebe auf, brachte Gelenkschmiere in den Spalt, und bewegte den Arm mental. Seit 2 Jahren ist sie schmerzfrei.

 

Mit Vorstellungskraft zum Erfolg

Die Schlüssel für Erfolg, ob beruflich, schulisch oder gesundheitlich sind vier Dinge: an den Erfolg glauben, an sich selbst glauben, visualisieren des Zieles, Begeisterung. Mit Begeisterung auf das Ziel zugehen bedeutet, Energie mobilisieren.


Die Schlüssel zum Erfolg
ÑAn den Erfolg glauben
ÑAn sich selbst glauben
Ñ Visualisieren des Zieles
ÑBegeisterung

Wir können die Vorstellungskraft, das Visualisieren trainieren. 


Die folgenden Übungen sollen Ihnen helfen, neue Energien zu finden, die Sie aktiv beim Denken, Lernen und beim Prozess des Gesundwerdens und zum erriechen von Zielen einsetzen können. Führen Sie die Übungen so gut wie möglich durch. Anfangs mag es noch schwierig sein, aber mit der Zeit werden die Bilder immer deutlicher. Lassen Sie sich darauf ein.

 

Übung

Setzen Sie sich bequem hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie, sich folgendes vorzustellen. Konzentrieren Sie sich nach und nach auf die Form, die Farbe, die Größe die einzelnen Teile. Nehmen Sie sich Zeit, damit das Bild dauerhaft und scharf wird. Stellen Sie sich das Bild von:

·  einem Erdbeerkuchen

·  einer grünen Wiese mit blühenden Blumen

·  einem Tautropfen

·  einem vertrauten Gesicht

·  ein Lieblings-Kleidungsstück oder etwas Anderem.

 

Schauen Sie sich den Gegenstand noch einmal genau an. Was fühlen, hören, riechen Sie? Bewegt sich etwas?

Anfangs werden die Gedanken immer wieder abschweifen. Kommen Sie zurück, indem Sie Ihren Atem beobachten.


Gesundheit und Krankheit gehören zusammen wie zwei Pole eines Magneten, wie Plus und Minus einer Batterie. Weder Gesundheit noch Krankheit ist ein statischer Zustand.


Zwischen beiden ist Dynamik mit vielen Zwischen-Stationen. Stationen auf dem Weg von der Krankheit zur Gesundheit und umgekehrt.  


Sowohl Krankheit als auch Gesundheit hängen ab von sozialen Faktoren und Lebensweise.